Mainfranken/Main-Rhön: Hier leben Schulhaustiere

 — © Bild: Simone Michel
Bild: Simone Michel

Seit Dienstag sind 150.000 Menschen in der Region wieder auf dem Weg in die Schule. Aber nicht nur Menschen... auch Tiere! Seit Jahren gibt es einen Trend und der heißt Schulhund. Oder auch gern mal Schulschlange wie am Riemenschneidergymnasium in Würzburg. Eine nicht giftige Kornnatter mit dem Namen Hugo. Die ist besonders gut für laute Klassen, weil eine Schlange viel Ruhe braucht und die Kinder sich dann besonders anstrengen, leise zu sein. Aber auch Stabheuschrecken und wandelnde Blätter leben am Riemenschneider Gymnasium. 

Noch mehr Tiere gibt es an der Jacob Curio Realschule in Hofheim in der Rhön. Die haben zwei Schulhunde, zehn Hühner und drei Bienenvölker. Für Schulleiter Stefan Wittmann sind die Tiere eine gute Möglichkeit, damit Kinder Verantwortung lernen. Aber auch bei der Digitalisierung, das echte Leben nicht zu vergessen. Und die Kids übernehmen Verantwortung: Für die Pflege kommen die Kinder sogar in den Ferien in die Schule und übernehmen zum Beispiel den Hühnerdienst: Also füttern, Stall ausmisten und Eier rausholen. Aber auch die Lehrer sind sehr investiert. Die Eier und Honig werden verkauft.

Generell sind Tiere in Schulen sinnvoll. Die Kinder lernen Rücksicht auf ihre Bedürfnisse zu nehmen, respektvoll zu kommunizieren und entwickeln Empathie. Sie können aber auch Motivation und Freude am Lernen fördern. Außerdem berichten uns Schulen, die sich schon einen Schulhund zugelegt haben, dass die Anwesenheit beruhigend wirkt, das Stresslevel sinkt und sogar für eine konzentriertere Atmosphäre sorgen kann. Übrigens den gleiche Effekt gibt's auch im Büro. Also, vielleicht mal über einen Bürohund, eine Büroschlange oder Bürohühner nachdenken. 

 — © Bild: Funkhaus Würzburg
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