Würzburg: Roboter-Hund zeigt im Uniklinikum was er kann

Ein Roboterhund, der Patienten im Krankenhaus den Weg zeigt und das Pflegepersonal unterstützt: Das ist keine Zukunftsvision, sondern könnte im Uniklinikum Würzburg in den nächsten Jahren Realität werden. Am Mittwoch ist der Roboterhund Helia erneut zu Besuch und zeigt, was er Neues gelernt hat.
Bisher konnte der Roboterhund Türen öffnen, Betten schieben und dem Personal zum Beispiel Desinfektionsmittel reichen. Seit ein paar Wochen lässt sich Helia nicht nur per Computer steuern, sondern hört auch auf Sprachbefehle. Damit im Krankenhausalltag später nur das Personal Helia Befehle geben kann, ist die Sprachsteuerung nur auf bestimmte Stimmen eingestellt.
Der Roboterhund soll künftig Ärzten und Pflegern zunächst im Uniklinikum im Bereich Dermatologie zur Hand gehen und dadurch teilweise entlasten.
Wann Helia in der Uniklinik eingesetzt wird, ist noch unklar. Dafür muss er noch einiges lernen: Als Nächstes soll Helia lernen, Ärzte selbstständig zu begleiten und die Arztvisiten zu protokollieren.
Unterstützt wird das Projekt Helia mit knapp 1,8 Millionen Euro vom Forschungsministerium. Weitere Roboterhunde werden bisher in anderen Bereichen eingesetzt. Besonders dort wo es für Menschen gefährlich sein kann, zum Beispiel auf Ölplattformen oder in Stahlwerken.