Würzburg: Neue Sorgen bei Brose?

Am Freitagvormittag findet bei Brose in Würzburg eine außerordentliche Betriebsversammlung statt – was im Vorfeld für erneute Verunsicherung bei der Belegschaft gesorgt hat.
Denn: erst im letzten Jahr stand noch die Schließung des Standorts Würzburg im Raum. Wie uns der Betriebsrat auf Anfrage mitgeteilt hat, soll es aber mehr um eine Aussage des Inhabers gehen.
Dieser hatte vor kurzem gesagt, dass das Unternehmen nach 2030 schließen soll – da laufen nämlich die geschlossenen Verträge aus. Damit will sich der Betriebsrat aber nach eigenen Aussagen nicht zufriedengeben.
Vielmehr soll den Beschäftigten Mut gemacht werden, dass dieser für den Erhalt kämpft. So sollen beispielsweise weitere Produktionen nach Würzburg geholt werden.
In Zukunft sollen bei Brose in der Domstadt unter anderem Kleinsatelliten produziert werden.