Mainfranken: Entlastung für Unternehmen durch US-Zwischenwahlen?

Für viele Unternehmen in Mainfranken bleibt das USA-Geschäft ein Unsicherheitsfaktor.
Die IHK geht trotz der Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten nicht von schnellen Veränderungen aus und rechnet weiter mit Überraschungen in der amerikanischen Handels- und Wirtschaftspolitik.
Die Geschäfte mit den USA dürften für die Unternehmen in Mainfranken also schwierig bleiben. Mehr als 250 Betriebe haben Geschäftsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten und rund 200 exportieren dorthin.
Die IHK verweist darauf, dass Präsident Trump in der Handels- und Außenpolitik weiterhin großen Handlungsspielraum habe – für exportorientierte Firmen bedeute das wohl auch in den kommenden Jahren Unsicherheit.
Besonders betroffen sind in Mainfranken Branchen wie Maschinenbau, Automobilzulieferer sowie die Medizin- und Automatisierungstechnik.
Aus Sicht der IHK müssten Bundesregierung und EU-Kommission jetzt handeln – ein wettbewerbsfähiger Binnenmarkt und viele Wirtschaftsräume in Europa würden die Handlungsmöglichkeiten der Unternehmen erhöhen.