Mainfranken: Notfallversorgung wird verstärkt

 — © Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

​​Die Würzburger Blaulichtwelt hat Grund zur Freude: Ab dem neuen Jahr ist ein Rettungseinsatzfahrzeug, kurz REF, im Einsatz, dass die Rettungsdienste entlasten und die Notfallversorgung in Mainfranken stärken soll. Das hat das Landratsamt jetzt mitgeteilt.

​Das REF wird speziell für sogenannte Bagatteleinsätze verwendet – also Einsätze ohne akute Lebensgefahr. Normalerweise würde dafür ein ganzer Rettungswagen mit zwei Fachkräften ausrücken.

Künftig fährt ein geschulter Notfallsanitäter zum Einsatzort und entscheidet da, ob weiterer Handlungsbedarf besteht – also beispielweise, ob ein Rettungswagen oder ein Krankentransport nachalarmiert werden müssen, oder die Behandlung vor Ort ausreicht.

​Ziel ist es, Notfälle noch schneller zu bedienen und die Versorgung der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.

​Der REF ist erstmal für einen zweijährigen Probebetrieb in der Region, der beginnt am 02. Januar. Er wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Bayerischen Roten Kreuz und dem Malteser Hilfsdienst besetzt und in ganz Mainfranken eingesetzt.

​Erfahrungen aus dem Pilotprojekt in Regensburg zeigen: Das REF reduziert die Zahl der Rettungswagen-Einsätze und sorg für eine effizientere Notfallversorgung. Außerdem können sie auch für Blutkonserventransporte oder die Absicherung von Feuerwehr- und Polizeieinsätzen genutzt werden.

​Neben Würzburg starten auch sechs weitere bayerische Städte der Probebetrieb des Rettungseinsatzfahrzeuges. ​

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