Unterfranken: Hausärzte rechnen mit heftiger Grippewelle

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Noch ist die Grippe in Unterfranken kein großes Thema: In der vergangenen Woche wurden lediglich 22 neue Fälle registriert. Doch das könnte sich bald ändern. Der Unterfränkische Hausärzteverband rechnet in diesem Winter mit einer starken Grippewelle, dann dürften die Wartezimmer wieder deutlich voller werden.

Denn: Eine neue Variante der Influenza breitet sich in Europa aus – die ist zwar nicht gefährlicher als die bisherigen Virenstämme, aber ansteckender.

Die Ärzte begrüßen deshalb die hohe Nachfrage nach Impfungen. Beispielsweise hatte die Praxis in Mainstockheim eine ähnliche Impfstoffmenge wie letztes Jahr bestellt. Diese ist aber bereits verimpft worden und jetzt muss nachbestellt werden, so der Unterfränkische Hausärzteverband.

Auch die letzte Grippesaison war bereits stark: Anfang Februar 2025 hatten sich binnen einer Woche über 570 Menschen in Unterfranken angesteckt. Traditionell beginnt die Hochphase der Grippewelle Ende Januar und flacht im Frühling wieder ab.

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