Mainfranken: Fünf von sieben Grundversorgern senken Strompreise

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Gute Nachrichten zum Jahreswechsel: Für viele Menschen wird Strom ab Januar 2026 günstiger. Fünf der sieben regionalen Grundversorger senken ihre Preise: Die Energie Karlstadt, ÜZ Mainfranken sowie die Stadtwerke Schweinfurt, Haßfurt und Bad Kissingen.

Ein Grund für die geringeren Stromkosten sind geplanten Milliarden-Zuschüsse der Regierung, um die Kosten für Netzentgelte 2026 zu senken.

Ein fünfköpfiger Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh spart so zwischen 90 bis 200 Euro. Bei der WVV Würzburg und LKW Kitzingen bleiben die Strompreise beim Grundversorgungstarif gleich.

Vergleichen lohnt sich

Der Grundversorgungstarif ist oft teuer – es gibt auch deutlich günstigere Alternativen bei den lokalen Anbietern.

Noch größer kann die Ersparnis werden, wenn man auch überregionale Anbieter mit einbezieht, raten Experten des Vergleichsportals Verivox.

Wer eine Veränderung des Strompreises im bestehenden Vertrag hat, der kann von seinem Sonderkündigungsrecht gebrauch machen – und so schneller zu einem anderen Tarif oder Anbieter wechseln.

Was bedeutet die Grundversorgung?

Alle Haushalte, die keinen Stromvertrag abgeschlossen haben, werden automatisch vom Grundversorger aufgefangen – ohne selbst aktiv zu werden. So wird sichergestellt, dass diese mit Strom versorgt sind.

Die lokalen Energieunternehmen sind gesetzlich verpflichtet ihre Versorgung anzubieten. Meistens sind die Preise aber deutlich höher als bei alternativ Tarifen.

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