Triefenstein: Erster Nachweise der Tigermücke

Die asiatische Tigermücke breitet sich weiter in der Region aus. In Würzburg waren schon in den letzten Jahren immer wieder Exemplare gefunden worden. Jetzt wurde auch ein erstes Exemplar in Triefenstein im Kreis Main-Spessart nachgewiesen. Ein erhöhtes Gesundheitsrisiko besteht nach Einschätzung des Gesundheitsamtes nicht, ein Monitoring soll nun zeigen ob es vor Ort noch mehr Tigermücken gibt.
Die Tigermücke ist eine invasive Art, die sich in den letzten Jahren bundesweit zunehmend ausgebreitet hat. Sie ist deutlich aggressiver als heimische Stechmücken und auch am Tag aktiv.
Tigermücken können theoretisch Krankenheiten wie das Dengue-Fieber übertragen. Bisherige Fälle in Deutschland seien aber stets bei Reisenden aus dem Ausland aufgetreten und nicht durch einen Stich der Mücke hier vor Ort.