Unterfranken: IG Metall bereitet sich auf Warnstreiks vor

In der Metall- und Elektroindustrie in der Region stehen die Zeichen auf Streik. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen in Bayern ist am Dienstag ohne Ergebnis zu Ende gegangen. In Unterfranken sind rund 45.000 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in der Gewerkschaft IG Metall organisiert. Fast die Hälfte davon im Bereich Schweinfurt, einem traditionellen Industriestandort.
Die Arbeitgeber hätten am Dienstag eine Einmalzahlung sowie 1,3 Prozent mehr Lohn ab Juli 2027 angeboten, so die IG Metall. Für die Beschäftigten wäre das ein Reallohnverlust. Die IG Metall dagegen fordert fünf Prozent mehr Lohn.
Bis zur nächsten Tarifrunde will die IG Metall jetzt schonmal den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Mit dem 31. Oktober endet die Friedenspflicht und Warnstreiks sind möglich, die werden laut IG Metall schon vorbereitet.