Unterfranken: Langzeiterkrankungen halten Krankenstand hoch

Psychische Erkrankungen, ein grippaler Infekt oder eine echte Grippe: Der Krankenstand in Unterfranken ist auch im vergangenen Jahr hoch gewesen. Das zeigt eine neue Auswertung der AOK Bayern.
Pro Tag waren in der Region 6,5 Prozent der Beschäftigten, die bei der AOK versichert waren, krankgeschrieben.
Besonders hoch war der Krankenstand in der Region Main-Rhön im Landkreis Haßberge: 7,3 Prozent der Beschäftigten mussten hier im Schnitt täglich krankheitsbedingt zu Hause bleiben. Der Landkreis Rhön-Grabfeld lag bei nur 6,5 Prozent.
Die Region Mainfranken schneidet dagegen etwas besser ab: Die Stadt Würzburg lag bei 5,5 Prozent – der Landkreis Main-Spessart erreichte dagegen 6,7 Prozent und lag damit sogar leicht über dem unterfränkischen Durchschnitt.
Langzeiterkrankungen halten Krankenstand hoch
Vor allem Langzeiterkrankungen, bei denen Beschäftigte mehr als sechs Wochen ausfallen, lassen die Fehltage wesentlich ansteigen. Die drei häufigsten Gründe, weswegen sich krankgemeldet wurde, waren Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen, psychische Erkrankungen und Atemwegserkrankungen.
Bayernweit lag der Durchschnitt der Krankheitstage bei AOK-Versicherten bei 21,1 Tagen.