Unterfranken: Rettungskräfte warnen - Eisflächen nicht betreten

 — © Foto: Feuerwehr Schweinfurt
Foto: Feuerwehr Schweinfurt

Auch wenn es in der Nacht geschneit hat und vielerorts in der Region noch sehr winterlich aussieht – um zugefrorene Seen oder Bäche sollten die Menschen in der Region lieber einen Bogen machen. Dazu rät die Wasserwacht in Unterfranken. Durch das Tauwetter der letzten Tage sind die vorhandenen Eisflächen dünner und damit deutlich weniger tragfähiger geworden. Entsprechend ist auch die Gefahr gestiegen, ins Eis einzubrechen.

Die Wasserwacht in Unterfranken warnt noch einmal davor, Eisflächen zu betreten, die nicht dafür freigegeben sind. In der Regel braucht das Eis eine Stärke von 15 Zentimeter, um das Gewicht eines Menschen sicher tragen zu können. Bei fließenden Gewässern sind es noch einige Zentimeter mehr. Knistert oder knackt das Eis, sollte es auf jeden Fall verlassen werden.

Wer einen Eisunfall beobachtet, sollte nicht selbst auf das Eis gehen, so die Wasserwacht, sondern den Notruf 112 wählen. Eingebrochenen sollte vom Ufer aus geholfen werden, durch Äste, Schals oder Stöcke. Wichtig sei es aber, sich als Helfer nicht selbst in Gefahr zu bringen.

Das könnte Dich auch interessieren

Foto: Funkhaus WürzburgWürzburg: Audi-Fahrer flüchtet vor Knöllchen und fährt städtischen Mitarbeiter anEin Audi-Fahrer hat am Donnerstag einen Verkehrsüberwacher angefahren, weil er einen Strafzettel vermeiden wollte.   Der rücksichtslose Mann hatte in der Theaterstraße falsch geparkt und sollte deshalb ein Knöllchen erhalten. Wie die Polizei mitteilte, sah der Mann den Kontrolleur, setzte sich schnell in sein Fahrzeug und raste davon. Dabei streifte er den Mitarbeiter mit seinem Wagen an der Hüfte. Dieser blieb unverletzt.  Der Autofahrer Foto: Sascha SchneiderWürzburg: Handwerk blickt skeptischer nach vornDie Stimmung im unterfränkischen Handwerk hat sich leicht verschlechtert. Im dritten Quartal bewerten zwar fast 80 Prozent ihr Geschäftslage als gut oder befriedigend, im Sommer oder vor einem Jahr waren das aber noch mehr. Nach Angaben der Handwerkskammer belasten vor allem gestiegene Einkaufspreise die Unternehmen. Gleichzeitig leeren sich die Auftragsbücher: Die Betriebe haben im Schnitt Foto: pixabay.comUnterfranken: Kommunalpolitiker fordern in offenem Brief Millionen-Hilfe vom FreistaatKommunalpolitiker aus ganz Unterfranken haben sich mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder gewandt. Sie fordern finanzielle Unterstützung vom Freistaat. Hintergrund ist die geplante Erhöhung der sogenannten Bezirksumlage.  Der Bezirk Unterfranken bekommt Geld von den Städten und Landkreisen, um seinen Pflichten im Bereich wie Soziales und Kultur nachzukommen.  Allein auf die Stadt Würzburg könnten Mehrkosten von bis Foto: FunkhausHaßberge: Polizei sucht seit Freitag vermisste Jugendliche in MaroldsweisachDie Polizei sucht seit Freitag nach einem 13-jährigen Mädchen namens Chantal und dem 15-jährigen Taylor aus Weiden in der Oberpfalz.   Nach Angaben der Polizei sollen die beiden gemeinsam unterwegs sein. Zuvor lebten sie in Maroldsweisach im unterfränkischen Landkreis Haßberge, möglicherweise könnten sie dort auftauchen.   Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach
expand_less