Unterfranken: So läuft es für die Spargelbauern

Im Frühling genießen viele Menschen in Unterfranken wieder frischen Spargel – ob klassisch mit Butter oder Sauce Hollandaise, mit Schinken oder zu Salzkartoffeln.
Laut den Spargelbetrieben läuft die aktuelle Saison insgesamt ordentlich, ist jedoch sehr arbeitsintensiv. Das teilt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit. Nach einem milden Winter und warmen Tagen im März konnten viele Höfe früh mit der Ernte beginnen; erste größere Mengen wurden bereits Ende März gestochen.
Im weiteren Verlauf sorgten jedoch starke Wetterwechsel zwischen warmen Sonnentagen und kalten Nächten für Herausforderungen: Der Spargel wuchs teils sehr schnell, wurde dann aber durch kühle Phasen wieder gebremst. Viele Betriebe mussten deshalb ihre Schutzabdeckungen über den Spargelstangen häufig anpassen, um die Bodentemperatur möglichst gleichmäßig zu halten. So ließ sich das Wachstum besser steuern – was allerdings viel Arbeit bedeutete.
Betriebe, die flexibel auf das wechselhafte Wetter reagieren konnten, erzielten meist stabile Erträge und eine gute Qualität.
Traditionell endet die Spargelsaison am Johannitag, dem 24. Juni.