Unterfranken: Zufriedenheit der Menschen steigt leicht

In Unterfranken sind die Menschen zufriedener als noch im Vorjahr. Und das obwohl sich die Stimmung bayernweit verschlechtert hat. Insgesamt bleiben die Menschen im Freistaat auch in diesem Jahr zufriedener als im Rest Deutschlands. Das zeigt der Heimatindex der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken.
Der Heimatindex wird jährlich im Rahmen einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Dazu werden 3.000 Menschen aus Bayern beispielsweise zu ihrer allgemeinen Lebenszufriedenheit, der familiären und finanziellen Situation, dem Wohnumfeld und dem Arbeitsplatz befragt.
Die allgemeine Lebenszufriedenheit in Unterfranken liegt aktuell bei 65 von 100 Punkten – das sind zwei Punkte mehr als noch im Vorjahr. Damit liegt der Regierungsbezirk knapp über dem bayernweiten Wert.
Der Freistaat erreicht in der Umfrage 64 von 100 Punkten. Besonders deutlich sind dabei die Unterschiede in den Altersgruppen. Die Menschen zwischen 30 und 39 Jahren und ab 65 Jahren bewerten ihre Situation am besten. Am schlechtesten fallen die Bewertungen der 18- bis 29-Jährigen und 40- bis 49-Jährigen aus.
Laut dem Genossenschaftsverband Bayern e.V. brauchen besonders jüngere Menschen und Menschen in der Mitte des Lebens verlässliche Perspektiven. Bezahlbares Wohnen, sichere Arbeitsplätze und eine tragfähige Altersvorsorge sind entscheidend dafür, dass Zuversicht entstehen kann, so der GVB.