Trading galt früher als geheimnisumwitterte Tätigkeit für Börsenspezialisten, die als Experten ihres Fachs sagenhafte Gewinne einfuhren. In den letzten Jahren ist Trading allerdings fast zu einer Art Volkssport geworden. Spätestens seit der Lehman-Krise wissen wir, dass die Experten auch nur mit Wasser kochen. Schnelles Internet und gemäßigte Computeranforderungen der Tradingsoftware ermöglichen es heutzutage jedermann zu traden. Zumindest von der technischen Seite her. Wer mit dem Trading anfängt, sollte allerdings nicht sofort seinen Job kündigen. Deshalb werden die meisten Trading-Anfänger zunächst in Teilzeit traden. Im Folgenden 5 Tipps, wie man kostspielige Anfängerfehler vermeidet.

1. Zeitmanagement

Wer nur in Teilzeit traden kann, sollte gut abwägen, in welchem Zeitrahmen er tradet. Erfahrene Trader empfehlen Anfängern ohnehin in Tagescharts zu traden, deren kleinste Einheit ein Tag ist. Ihrer Meinung nach sehe man in Tagescharts die wirkliche Kursbewegung deutlicher, als bei 5-Minuten-Charts, die von Daytradern gerne benutzt werden. Grundsätzlich kann man sagen, je größer der Anlagezeitraum ist, desto weniger Zeit muss man täglich für das Trading reservieren. Das hängt damit zusammen, dass der Trader seine Ziele weiträumiger steckt als ein Daytrader, der spätestens zum Feierabend alle Positionen liquidiert, um am nächsten Tag wieder von vorne anzufangen.
Wer in Teilzeit daytraden möchte, sollte dafür sorgen, dass für das Traden ganze Tage zur Verfügung stehen. Z. B. könnte er seiner Hauptbeschäftigung drei Tage der Woche nachgehen und den Rest der Woche dem Traden widmen.

2. Den richtigen Markt finden

Auf Anfänger stürzt eine Informationsflut ein. Unzählige Märkte könnten getradet werden. Leicht wird man von der Vielzahl der Möglichkeiten überwältigt. Für welchen Markt sollte man sich entscheiden? Der eine sucht nach denDax 30 Empfehlungen 2018. Ein anderer zielt auf die digitalen Kryptowährungen: Der Bitcoin startete mit einem Wert unter einem Dollar und wurde im Dezember 17 für fast 20.000 $ gehandelt. Wer anfangs mit hundert Dollar eingestiegen ist, hat ein Vermögen gemacht. Den Bitcoin zeichnet allerdings eine Besonderheit aus, die ihn von anderen Währungen und Kryptowährungen, wie man die Digitalen Währungen nennt, unterscheidet. Er ist gedeckelt. Wenn in ein paar Jahren alle Bitcoins geschürft wurden, so nennt man die Herstellung neuer Bitcoins, dann können keine neuen Bitcoins mehr hergestellt werden. D. h. Wenn die Nachfrage weiter steigt, wird der Preis auch weiter steigen. Zumindest theoretisch. Die Regulierungsbemühungen verschiedener Regierungen ließen den Bitcoin im Februar 2018 wieder auf etwa 6000 $ fallen. Die starke Volatilität des Bitcoins bietet also Chancen für Trader. Aber die kommen nicht ohne Risiko.

Der Währungsmarkt, Börsianer nennen ihn Forex, bietet ein gigantisches Volumen. Außerdem werden Währungen 24/7 gehandelt. Teilzeit-Trader sollten nach genau solchen Märkten suchen. Das große Volumen sichert, dass man jederzeit Handelspartner findet, wenn man eine Position abstoßen möchte, auch zu Zeiten an denen weniger gehandelt wird. 24/7 bedeutet, dass man eben auch zu unüblichen Zeiten handeln kann. Da die meisten Teilzeit-Trader tagsüber ihrer Hauptbeschäftigung nachgehen, sollten sie Märkte suchen, die während ihrer Tradingzeit ausreichend getradet werden, um auch sicher Transaktionen durchführen zu können. Der EUR/USD wäre ein Währungspaar das sich für Anfänger anbietet und beiden Ansprüchen genügt.

3. Risikomanagement

Wer Risikomanagement betreibt, dem stehen dafür zwei Stellschrauben zur Verfügung: Zum einen Positionsgrößen, die klein genug sind, um bei einem einzelnen Trade nie mehr als 1 bis 3 % des gesamten Kapitals zu riskieren. Natürlich ist auch der mögliche Gewinn bei kleineren Positionsgrößen kleiner. Aber als Anfänger geht es erst einmal darum, Erfahrungen zu sammeln.

Der zweite Teil des Risikomanagements ist eine technische Einrichtung, die sich Stop-Loss nennt. Dabei handelt es sich um eine Kursmarke, die ein Trader beim Einstieg in einen Trade setzt, für den Fall, dass sich der Kurs gegen einen wenden sollte. Bei Erreichen dieser Marke wird die Position automatisch vom Broker liquidiert. Auch wenn der Trader gar nicht online sein sollte. Das funktioniert wie der automatische Sicherheitsgurt beim Auto. Man muss ihn nur vor der Abfahrt anlegen!

4. Ein Tradingjournal führen

Als Anfänger lernt man ununterbrochen. Wer schneller lernen will, führt ein Tradingjournal in dem alle Einzelheiten der eigenen Trades festgehalten werden. Viele Profis führen so ein Trading-Journal und analysieren es Abend für Abend nach ihrem anstrengenden Arbeitstag. Sie wissen, das der größte Gegner des Traders der Trader selbst ist.

5. Demokonten

Die meisten Broker bieten kostenlose Demokonten an. Mit ihnen kann man mit Spielgeld risikolos zu aktuellen Kursen das Traden üben. Das sei jedem empfohlen, der mit dem Gedanken an eine Traderkarriere spielt. Selbst erfahrene Trader nutzen Demokonten, um neue Strategien zu testen.

Trading bietet Chancen zu Wohlstand zu kommen. Mancher macht schnelles Geld. Aber viele, die ausschließlich antreten, um schnelles Geld zu machen, scheitern. Denn Trading erfordert Disziplin und Lernbereitschaft. Ein Trader sagte einmal: “Man wird kein guter Trader im Sprint. Eher im Marathonlauf.”

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