Würzburg: 100.000 Euro für Parkinson-Forschung

Könnte es gegen Parkinson in Zukunft eine Impfung geben? Forschende der Universitätsklinik Würzburg forschen daran. Sie bekommen jetzt 100.000 Euro Förderung für ihre neuartige Parkinson-Impfung. Die Parkinson Stiftung hat das Projekt mit dem neuen Manfred-Moggert-Kemper-Präventionspreis ausgezeichnet.
Die Idee: Das Immunsystem soll lernen, ein körpereigenes Eiweiß nicht anzugreifen. So könnten Entzündungen im Gehirn verhindert werden, die bei Parkinson Nervenzellen schädigen. In Versuchen mit Mäusen zeigte der Ansatz bereits erste Erfolge. Langfristig hoffen die Forschenden, die Krankheit bremsen oder sogar verhindern zu können, noch bevor Symptome auftreten.