Würzburg: Dreieinhalb Jahre für Beihilfe bei spektakulärem Juwelier-Raub

Im Gerichtsprozess um den spektakulären Juwelier-Raub in Würzburg ist das Urteil gefallen. Eine 53-Jährige ist vom Landgericht wegen Beihilfe zum erpresserischen Erpressung und Menschenraub zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Dass die Frau eine Strafe zwischen drei und vier Jahren erhält, war absehbar: Sie hatte einen Deal mit der Staatsanwaltschaft geschlossen und im Gegenzug dazu eine Aussage gemacht.
Sie hatte gestanden, mit einem der Haupttäter ein Verhältnis gehabt zu haben. Die Beute habe sie von einem Hotelzimmer in den Fluchtwagen gebracht.
Von den beiden Haupttätern und der Beute fehlt weiter jede Spur. Für Aufsehen hatte der Fall gesorgt, weil die Täter zwei Angestellte des Juweliers am Rosenmontag als Geiseln durch Würzburg geführt hatten, um an den Schlüssel zu gelangen.