Würzburg: Ein Jahr Muttermilchbank in Unterfranken

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Foto: Kim Sammet, UKW

Frühchen sind in den ersten Lebenstagen besonders auf Muttermilch angewiesen. Doch manche Mamas können nicht direkt stillen. Um die Versorgung für die Kleinsten zu verbessern, hat vor einem Jahr Unterfrankens erste Muttermilchbank am Würzburger Uniklinikum eröffnet. Hier können Frauen Milch spenden, die wiederum für die Ernährung von Frühchen verwendet wird.

Und die Uniklinik zieht eine positive Bilanz: Im ersten Jahr haben 27 Frauen insgesamt rund 75 Liter Muttermilch gespendet. Damit konnten 48 Frühgeborene ernährt werden, deren Mütter nicht oder nicht sofort stillen konnten.

Frühchen bekommen in den ersten Lebenstagen im Schnitt zwölf Mal täglich je einen Milliliter Muttermilch. Muttermilch kann dabei überlebenswichtig sein. Die Milch stärkt das Immunsystem und schützt die Kleinsten vor Krankheiten.

Eine Schwangerschaft dauert etwa 40 Wochen. Kommt ein Baby vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt, ist es ein Frühchen.

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