Würzburg / Gerbrunn: Neues zur Trinkwasserverunreinigung

Beim verunreinigten Trinkwasser in Würzburg gibt es neue Erkenntnisse. Wie die WVV auf Anfrage mitgeteilt hat, handelt es sich bei den nachgewiesenen Enterokokken um einen Umweltkeim mit dem Namen „Enterococcus moraviensis“.
Diese Art Bakterium kommt etwa in Pflanzenmaterial oder bei Insekten vor und nicht, wie zuvor angenommen, im Darm von Menschen oder Tieren.
Die Ursache der Verunreinigung ist allerdings weiterhin unklar. Die laufenden Wasseruntersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.
Deshalb gilt das seit Mittwoch bestehende Abkochgebot für das Trinkwasser in Würzburg und Gerbrunn vorerst weiter, so die WVV.