Würzburg: Gewerkschaft NGG fordert schnelle Erhöhung des Mindestlohns

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Der Mindestlohn soll bundesweit bis 2026 auf 15 Euro steigen, dieses Ziel hat sich die neue Bundesregierung gesetzt. Aktuell liegt er bei 12 Euro 82. Die Gewerkschaft NGG in Unterfranken fordert, die Erhöhung möglichst schnell umzusetzen.

Alleine in Mainfranken arbeiten aktuell 17.300 Menschen für den Mindestlohn. Insgesamt 53.100 Menschen verdienen weniger als 15 Euro pro Stunde, zeigt eine Studie des Pestel Instituts. Würde ihr Stundenlohn auf die 15 Euro angehoben, kämen damit 35,2 Millionen Euro zusätzlich an Kaufkraft in die Region.

Das wiederum würde sich auch bei der Wirtschaft vor Ort direkt bemerkbar machen, so die NGG. Denn gerade wer im Niedriglohnsektor arbeite brauche das Geld um alles, was fürs Leben nötig sei zu bezahlen. Jeder zusätzliche Cent gehe fast eins zu eins in den Konsum.

Ende Juni trifft sich die Mindestlohnkommission, die mit Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern besetzt ist, um über den Mindestlohn zu beraten, der künftig bundesweit gelten soll.

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