Würzburg: IHK äußert sich zum Mobilitätsplan der Stadt

Würzburg will seine Mobilität neu denken, die Wirtschaft mahnt dabei aber zur Vorsicht. Die IHK hat sich mit dem Mobilitätsplan 2040 der Stadt beschäftigt. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem die Frage, wie eine Verkehrswende gelingen kann, ohne die Erreichbarkeit der Stadt einzuschränken.
Der Mobilitätsplan soll regeln, wie sich der Verkehr in den nächsten Jahren in Würzburg entwickeln soll. Dazu wurden auch Bürgerinnen und Bürger befragt, was ihnen besonders wichtig ist – 66 Maßnahmen sollen umgesetzt werden.
Die IHK betont, dass die Weiterentwicklung des Verkehrssystems extrem wichtig sei – auch weil so viele Menschen in Würzburg arbeiten und pendeln. Dabei ist den Unternehmern besonders wichtig, dass erst gute Alternativen wie Park-and-Ride-Parkplätze oder ein guter Nahverkehr geschafften werden bevor dann wirklich Parkplätze und Fahrspuren wegfallen.
Gerade für Pendler, Lieferanten und Kunden muss eine gute Erreichbarkeit der Domstadt vorhanden sein.
Deshalb die Forderung: Auswirkungen auf wichtige Strecken und die Innenstadt sollten genau geprüft und die Region in die Planungen einbezogen werden.