Würzburg: Markante Kirche in der Dürrbachau verkauft

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Eines der wohl markantesten Kirchengebäuden in der Region ist verkauft. Seit dem Jahreswechsel hat die Heilig Geist Kirche in der Dürrbachau mit ihrer markanten Form und dem Kuppeldach einen neuen Besitzer. Die Äthiopisch-Orthodoxe Gemeinde Würzburg hat das Gebäude von der katholischen Kirche gekauft. Schon bisher hatte sie dort Gottesdienste gefeiert, das liegt auch an der räumlichen Nähe zur Asylbewerber-Unterkunft in der Nachbarschaft.

Die Heilig Geist Kirche war 1958 geweiht worden – in unmittelbarer Nähe war eigentlich ein Baugebiet geplant. Diese Idee wurde für ein Gewerbegebiet aufgegeben, deswegen wohnen keine Gemeindemitglieder in unmittelbarer Nähe.

Der Stil der Heilig Geist Kirche gilt als typisch für die Nachkriegszeit. Ihre dreieckige Grundform wirkt aus der Entfernung fast rund. In die Wände sind keine Fenster eingelassen. Das Licht strömt durch drei große Glasfenster in die Kirche, die die Dachkuppel nach unten abschließen.

Für Autofahrer ist die Kirche außerdem ein markanter Wegpunkt auf der B 27 zwischen Würzburg und der Dürrbachau.

Dass die Kirche verkauft werden soll, stand schon seit einigen Jahren fest. Vor dem Hintergrund sinkender Gläubigenzahlen und knapper Kassen hatte das Bistum Würzburg alle Kirchen in fünf Kategorien zwischen A und E eingeteilt. Je niedriger die Einstufung, desto geringer die finanzielle Unterstützung durch das Bistum.

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