Würzburg/Schweinfurt: Kaum Zulauf bei Schulstreik gegen Wehrpflicht

 — © Foto: Funkhaus Würzburg
Foto: Funkhaus Würzburg

In mehreren Städten in Deutschland sind am Freitag Schulstreiks gegen die Wehrpflicht angekündigt – so auch in Würzburg und Schweinfurt. Dahinter steht die bundesweite Initiative „Schulstreik gegen Wehrpflicht“, die Aktionen in mehr als 100 Städten angekündigt hat. 

Zu einem echten Schul-Streik ist es in Würzburg aber nicht gekommen. Zu einer Kundgebung um 10 Uhr hatten sich rund 70 Personen versammelt – augenscheinlich darunter aber nur wenige Schülerinnen und Schüler. Eine weitere Kundgebung ist nach Unterrichtsschluss um 13 Uhr vorgesehen.

In Schweinfurt war für den Freitagmorgen ebenfalls eine Aktion angekündigt.

Die Demonstrierenden wenden sich gegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie gegen Aufrüstung und Militarisierung. In der Region unterstützen unter anderem die NachDenkSeiten-Gesprächskreise und die Freidenker die angekündigten Aktionen. 

Das könnte Dich auch interessieren

Foto: Sascha SchneiderWürzburg: Handwerk blickt skeptischer nach vornDie Stimmung im unterfränkischen Handwerk hat sich leicht verschlechtert. Im dritten Quartal bewerten zwar fast 80 Prozent ihr Geschäftslage als gut oder befriedigend, im Sommer oder vor einem Jahr waren das aber noch mehr. Nach Angaben der Handwerkskammer belasten vor allem gestiegene Einkaufspreise die Unternehmen. Gleichzeitig leeren sich die Auftragsbücher: Die Betriebe haben im Schnitt Foto: pixabay.comUnterfranken: Kommunalpolitiker fordern in offenem Brief Millionen-Hilfe vom FreistaatKommunalpolitiker aus ganz Unterfranken haben sich mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder gewandt. Sie fordern finanzielle Unterstützung vom Freistaat. Hintergrund ist die geplante Erhöhung der sogenannten Bezirksumlage.  Der Bezirk Unterfranken bekommt Geld von den Städten und Landkreisen, um seinen Pflichten im Bereich wie Soziales und Kultur nachzukommen.  Allein auf die Stadt Würzburg könnten Mehrkosten von bis Foto: pixabay.comUnterfranken: Ermittlungen wegen illegaler Abfall-ExporteEine Firma aus Unterfranken steht wegen mutmaßlich illegaler Geschäfte mit Gipsabfällen im Visier tschechischer Behörden. Die Abfallfirma soll laut Recherche von CORRECTIV, dem Verlag Nürnberger Presse und der Main-Post seit Jahren Gipsmüll aus mehreren Bundesländern nach Tschechien vermittelt haben. Vorgeschrieben ist in Deutschland, dass Gips recycelt wird, damit eine Wiederverwendung möglich ist. Das Unternehmen soll Bild: Roland 4D Pippes / PixabayUnterfranken: Zeitumstellung kann Schlafrhythmus störenEine Stunde länger schlafen klingt gut – trotzdem kann die Umstellung auf die Winterzeit unseren Schlaf durcheinanderbringen. In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt.  Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Bayern berichten 57 Prozent der Befragten von wiederkehrenden oder anhaltenden Schlafproblemen. Auf Unterfranken übertragen wären
expand_less