Würzburg: Sicherheitskonzept für Katholikentag steht

In Würzburg steht in gut zwei Wochen ein absolutes Großereignis an: Der Katholikentag. Mehrere tausend Besucher werden erwartet – rund 30.000 Tickets für verschiedene Veranstaltungen sind bereits verkauft.
Ziel der Veranstalter ist es, dass sich die Menschen in der Stadt möglichst sicher fühlen – deshalb haben das Bistum, die Stadt und die Polizei jetzt das Sicherheitskonzept vorgestellt.
Demnach werden einige Straße gesperrt, außerdem Ausfahrtssperren in Form von Betonpollern aufgestellt. Vor allem im Bereich rund um die Residenz, denn da wird hoher Besucher erwartet: Bundespräsident Steinmeier, Kanzler Merz und Ministerpräsident Söder haben sich angekündigt.
Konkrete Gefahren sieht die Polizei nicht – die Beamten aus Würzburg werden während des Katholikentags von Einsatzkräften aus ganz Bayern unterstützt. Die sind auch teils in Zivil oder auf Pferden unterwegs.
Außerdem hat sich die Polizei auf verschiedenen Szenarien wie zum Beispiel Massenpaniken oder Unwetterereignisse vorbereitet.
Parken auch nicht überall möglich
Auch beim Parken gibt es Änderungen: Vom 7. Mai bis zum 21. Mai ist das Parken auf dem Viehmarktplatz nicht möglich, gleiches gilt für den Residenzplatz. Stattdessen dürfen Autofahrer auf der Mainwiese parken. Die Organisatoren raten allerdings auf den ÖPNV umzusteigen.
Zum Hintergrund
Der 104. Katholikentag findet in Würzburg vom 13. Mai bis zum 17. Mai 2026 statt. Er steht unter dem Motto „Hab Mut, steh auf!“. In dieser Zeit sind etwa 900 Veranstaltungen geplant.