Würzburg: Stadt will Zeichen für atomwaffenfreie Welt setzen

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Die Stadt Würzburg will ein Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt setzen – Anlässlich des 80. Jahrestags des Atombombenabwurfs auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki ruft sie die Bürger auf, sogenannte „Sadakos Kraniche“ zu falten.

Es handelt sich dabei um eine deutschlandweite Aktion vom Netzwerk Friedenskooperative.

In Japan gelten die Origami-Kraniche als Symbol der Hoffnung und des Friedens. Mit der kreativen Geste will Würzburg ein gemeinsames Zeichen setzen – Zudem pflegt die Stadt seit 2013 eine Städtefreundschaft mit Nagasaki.

Wo gibt’s Origami-Papier?

Das entsprechende Origami-Papier und die Bastelanleitung werden in der Würzburger Stadtbücherei im Falkenhaus, in der Stadtteilbücherei am Hubland und auch im Warteraum des Bürgerbüros herausgegeben.

Die fertigen Kraniche werden bis zum 30. Mai in Würzburg gesammelt. Anschließend kommen alle nach Bonn und von da aus werden sie nach Japan geschickt.

Zum Hintergrund

Vor 80 Jahren haben US-Streitkräfte eine Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen – drei Tage später explodierte eine zweite in Nagasaki. Zehntausende Menschen starben.

Mit der Kapitulation Japans endete am 02. September 1945 auch in Asien der zweite Weltkrieg. In Hiroshima und Nagasaki sind solche Atomwaffen im Krieg bislang zum ersten und einzigen Mal verwendet worden.

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