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Die besten Tipps für die Reinigung der Brille

vor 15 Tagen in Service, Anzeige
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Sie ist häufig den ganzen Tag im Einsatz und muss stets einen klaren Durchblick behalten. Die Rede ist von der Brille, oft auch liebevoll als Nasenfahrrad bezeichnet. Sind die Gläser verschmutzt oder verschwommen, leidet die Sicht darunter. Doch sind Hemdsärmel und T-Shirt-Saum wirklich geeignet, um die Brille auf die Schnelle zu reinigen?

Feuchte Tücher für Unterwegs

Meist passiert es unterwegs: Man hat einmal kurz nicht aufgepasst und schon sind die Wimpern am inneren Brillenglas entlanggestreift oder man hat selbst von außen aufs Glas gefasst. Für die meisten Brillenträger ist es ein wahrhaftes Ärgernis, wenn ein Fleck die Sicht behindert. Der Griff zum Pullover-Ärmel ist daher schon obligat. Doch Vorsicht: Kleidungsstücke sind ungeeignet, um die Brille damit zu reinigen. Sie können zu Mikrokratzern führen und damit dauerhaft die Sicht verschlechtern.

Besser geeignet sind einzeln verpackte Feuchttücher, die speziell für die Reinigung der Brille vorgesehen sind. Hygienisch eingepackt können sie in jede Hosentasche gesteckt werden und sorgen mit wenigen Wischs für einen klaren Durchblick. Die Tücher sind so konzipiert, dass sie ohne fließendes Wasser genutzt werden können.

Gründliche Reinigung im Ultraschallbad

Wenn der Optiker die Brille reinigt, verwendet er hierfür in der Regel ein Ultraschallbad. Doch warum jedes Mal den Gang zum Optiker antreten, wenn ein Ultraschallreiniger für zu Hause viel effektiver ist? Einfach die Brille einlegen, das Programm starten und nach kurzer Zeit ist sie porentief gereinigt, ganz ohne Schmierer und ohne Kratzer.

Die Ultraschallreinigung ist natürlich nicht für Zwischendurch geeignet, sondern dient der Grundreinigung der Brille. Da sie aber nicht schädlich, sondern sehr effektiv ist, nutzen viele Brillenträger sie regelmäßig. Ein solches Gerät kann auch zur Reinigung von Zahnprothesen, Schmuckstücken, Autoteilen und vielem mehr verwendet werden.

Mikrofaser als bester Freund der Brille

Viele Brillenträger schwören darauf, dass nur die händische Brillenreinigung wirklich effektiv ist. Wer hierfür aber zu Toilettenpapier, Küchenkrepp oder Taschentüchern greift, riskiert winzige Kratzer auf dem Glas. Besser geeignet ist ein Mikrofasertuch, was auch für unterwegs wunderbar genutzt werden kann. Es kann trocken verwendet werden und ist daher ein wertvoller Helfer.

Wenn die Brille starke Verschmutzungen aufweist, hat sich ein vorheriges Abwaschen mit Wasser und ein wenig Spülmittel bewiesen. Ungeeignet sind alle scharfen Reiniger, die eine eventuelle Beschichtung der Brillengläser angreifen könnten. Das Mikrofasertuch schafft es, die Brillengläser streifenfrei abzureiben und so im Handumdrehen für eine gute Sicht zu sorgen. Nicht vergessen: Auch ein Mikrofasertuch braucht dann und wann eine Reinigung.

Saubere Brille, perfekte Sicht

Nur wenn die Brillengläser streifenfrei und sauber sind, fühlen sich Brillenträger wirklich wohl. Um die Brille durch unvorsichtige Putzmaßnahmen nicht zu beschädigen, sollte immer nur geeignetes Material verwendet werden. So einfach der Griff nach dem Toilettenpapier auch ist, so gefährlich ist die leicht gekörnte Struktur für die empfindlichen Gläser. Zu beachten ist außerdem, dass viele Gläser über einen Lotuseffekt (Beschichtung) verfügen, der durch unsachgemäße Reinigung beschädigt werden kann. Es gilt also: Saubere Brillengläser ja, falsche Reinigung nein! Und für den Fall aller Fälle wissen stark Kurzsichtige ohnehin, dass eine Ersatzbrille im Büro oder zu Hause unbedingt empfehlenswert ist.