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Die wahre Geschichte hinter Valentinstag

vor einem Monat in Service, Anzeige
Service paar verliebt
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Valentinstag, Tag der Liebenden, Vielliebchentag… Verschiedene, aber ähnliche Namen eines Feiertags, der von Tausenden von verliebten Paaren auf der Welt gefeiert wird. Valentinstag mag mit Romantik verbunden sein, aber die Ursprünge hinter dem Fest sind alles andere als romantisch. Unsere Experten aus gibsmir haben Ihnen im Folgenden einige historische Fakten mitgeteilt.

Die Legende vom heiligen Valentin

Die Ursprünge des Valentinstags reichen bis in das Römische Reich zurück – um genau zu sein, bis in das 3. Jahrhundert nach Christus. In dieser Zeit lebte Valentin von Rom, der dafür bekannt war, dass er verliebte Paare mit Blumen beschenkte. Zudem war Valentin von Rom ein gläubiger Christ, der nach christlicher Tradition Paare vermählte, was jedoch gegen die strengen römischen Gesetze verstieß. Valentin weigerte sich, seinen christlichen Glauben aufzugeben und wurde dafür im Jahre 269 als christlicher Märtyrer hingerichtet.

In einer weiteren Legende von Valentin von Terni, von dem nicht genau gesagt werden kann, ob es sich hierbei womöglich um dieselbe Person handele, heißt es, dass dieser als damaliger Bischof von Rom kranken Menschen geholfen und sie auf diese Weise zum Christentum bekehrt haben sollte – auch er wurde zur ungefähr gleichen Zeit wie Valentin von Rom hingerichtet.

Die beiden Personen, bei denen es sich auch um dieselbe Person handeln könnte, wurden im Jahre 496 von der Kirche heiliggesprochen und der 14. Februar wurde zum Valentinstag erklärt.

Woher stammt das Wort „Valentin“?

Die eigentliche Herkunft des Wortes kommt aus dem Lateinischen und lässt sich mit „gesund sein“ beziehungsweise „stark sein“ übersetzen. Im Laufe der Zeit hat sich das Wort zum beliebten Vornamen durchgesetzt, nicht zuletzt aufgrund des Valentinstags. Valentin kommt sowohl als Vor- als auch als Nachname vor.

Warum feiern wir den Valentinstag?

Nachdem der 14. Februar zum Valentinstag erklärt wurde, haben sich viele Bräuche in den christlich-geprägten Ländern durchgesetzt. In England wurde Valentinstag zum Tag der Liebenden, in dem unter anderem Blumen an den Partner verschenkt wurden. Das Brauchtum, sich an Valentinstag zu beschenken, hat vor allem in den USA Tradition und kam erst nach dem Krieg in den 50er-Jahren nach Deutschland.

Heutzutage wird der Valentinstag nur noch selten aus religiösen Gründen gefeiert. Vielmehr geht es den Paaren darum, ihre Liebe zu zelebrieren und einen wunderschönen Tag in Zweisamkeit zu verbringen. Blumen, Geschenke und romantische Bekundungen gehören heutzutage zu den üblichen Bräuchen.

Was ist die Bedeutung vom Valentinstag?

Neben dem heiligen Valentin gibt es auch noch eine Vielzahl weiterer Bedeutungen, die sich mit dem Tag der Liebenden verbinden lassen. Beispielsweise wurde im Römischen Reich die Göttin Juno, die als Beschützerin der Ehe und Familie galt, genau an diesem Datum geweiht.

Ursprünglich wurden am Valentinstag der Göttin Juno Blumen geopfert und als Brauchtum wurden ebenfalls Blumen an Frauen geschenkt. Gleichzeitig gingen junge Frauen sogar in die Tempel, um sich durch ein Orakel für die Wahl des richtigen Partners zu wappnen.

Es gibt aber auch noch weitere Bedeutungen – ebenfalls aus dem Römischen Reich. Am 14. auf den 15. Februar fanden nämlich die sogenannten römischen Luperkalien statt, was sich grob mit dem „Fest der Wölfin“ übersetzen lassen. Zu diesem Fest wurden Rituale abhalten, die die Geschlechtsreife der Frau zelebrierten. Des Weiteren wurde der Tag für Eheschließungen genutzt. Auch wenn viele Quellen darauf bestehen, dass es Zusammenhänge zwischen den Luperkalien und dem Valentinstag gibt – beweisen lässt sich diese Behauptung jedoch nicht.

Wir können anhand der Beispiele sehen, dass es eine ganze Reihe an Bedeutungen gibt, wodurch wir dem Valentinstag noch mehr Aufmerksamkeit schenken sollten. Egal ob der heilige Valentin, die Göttin Juno oder die römischen Luperkalien: Der 14. Februar nimmt einen ganz besonderen Platz in der europäischen Geschichte ein.

Grüße und Bräuche am Valentinstag

Was genau sind eigentlich die traditionellen Bräuche am Valentinstag, die über Blumen und Geschenke hinausreichen? Im Römischen Reich bestand ein Brauch darin, Namen von unverheirateten Männern und Frauen auszulosen, sodass die durch Zufall entstandenen Paare durch die Stadt schlendern und sich näher kennenlernen konnten. In Zeiten des Mittelalters kam zudem der Brauch auf, der Angebeteten einen Strauss Blumen zu überreichen.

Wer sich heutzutage Valentinstagskarten anschaut, wird an roten Rosen kaum vorbeikommen, da diese in unserem Kulturkreis als DAS Zeichen der Liebe gelten. Besonders kreative Paare schreiben sich sogar Gedichte zum Valentinstag, um somit ihre Liebe noch einmal mehr Ausdruck zu verleihen.

Sprüche zum Valentinstag können einfach sein und dennoch besonders viel ausdrücken. Wer beispielsweise eine Karte mit dem Spruch „Alles Liebe zum Valentinstag“ erhält, kann in den meisten Fällen davon ausgehen, dass der Absender doch ein wenig mehr im Hinterkopf hat. Wer dagegen überhaupt keine Zweifel aufkommen lassen möchte, kann direkt Karten mit der Aufschrift „Ich liebe dich“ an den Traumpartner versenden und auf eine entsprechende Antwort hoffen.

Am 14. Februar ist wieder Valentinstag und wir hoffen, dass jeder diesen wunderschönen Tag mit seinem Partner verbringen wird. Vielleicht bist du noch Single? Dann ist jetzt der beste Zeitpunkt, um noch vor Valentinstag auf Partnersuche zu gehen, damit du den Tag der Liebe in romantischer Zweisamkeit verbringen kannst.