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Bayern / Mainfranken: Freistaat übernimmt Lockdown-Regeln weitgehend

vor 3 Monaten in Lokales
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Foto: Aka / pixelio.de

Der Lockdown in Bayern wird bis zum 14. Februar verlängert. Der Freistaat übernimmt die gestern getroffenen Regelungen des Bundes, hat Ministerpräsident Markus Söder angekündigt. Weiter verschärfen will Söder die Maßnahmen nicht, Bayern habe in vielen Bereichen ohnehin schon strengere Regeln als der Bund. Dazu zählt die FFP2 Maskenpflicht in ÖPNV und beim Einkaufen, aber auch die Ausgangssperre in der Nacht. Eine kleine Änderung gibt es bei den Schulen: sie bleiben bis zum 14. Februar geschlossen. Ab dem 1. Februar wird es für Abschlussklassen für Abitur und Berufsausbildung Wechselunterricht geben - unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.Die Homeoffice-Regeln des Bundes werden nach Angaben von Söder übernommen. Hier soll von Arbeitsminister Heil noch eine entsprechende Verordnung kommen. Wie es dann nach dem 14. Februar weitergeht sei erheblich davon abhängig, wie sich die Inzidenzzahlen in den kommenden Wochen entwickeln. Zudem müsse man sehr genau beobachten, wie sich die Mutationen des Virus entwickeln und ausbreiten. Eine deutliche Ausbreitung könnte noch einmal für große Herausforderungen sorgen.Formal über die neuen Regeln abstimmen wird der bayerische Landtag in der nächsten regulären Plenarsitzung am 27.01.2021. Grund dafür ist, das die aktuelle Infektionsverordnung bis Ende Januar läuft und erst danach angepasst werden muss.