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Gemünden: Nach möglicher CO-Vergiftung - LKA ermittelt

vor 4 Monaten in Lokales
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Foto: Pixabay.com

Nachdem am Dienstagnachmittag im Gemündener Ortsteil Wernfeld eine Frau tot aufgefunden wurde, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Inzwischen sind Spezialisten des Landeskriminalamtes vor Ort, die das Wohnhaus der 68-Jährigen untersuchen. Ersten Erkenntnissen nach könnte eine Kohlenmonoxid-Vergiftung die Todesursache sein. Zumindest schlugen die CO-Warngeräte der Rettungskräfte bei Eintreffen ein und auch der 72-jährige Mann der Verstorbenen wies schwere Vergiftungserscheinungen auf. Die beiden waren am Dienstagnachmittag regungslos von ihrem 35 Jahre alten Sohn im Schlafzimmer gefunden worden. Jedes Jahr sterben in Deutschland hunderte Menschen an einer CO-Vergiftung. Kohlenmonoxid ist vor allem deshalb so gefährlich, weil es oft nicht bemerkt wird - denn das Gas ist unsichtbar, farblos, geruch- und geschmacklos. Man spürt es weder in der Nase, noch in den Augen und auch nicht auf der Haut. Es gibt allerdings erste Symptome: Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit, diese werden aber in den seltensten Fällen mit einer CO-Vergiftung in Verbindung gebracht. Bereits sehr geringe Konzentrationen können zu Bewusstlosigkeit führen. Kurz darauf ersticken die Betroffenen.Generell entsteht Kohlenmonoxid, wenn kohlenstoffhaltige Substanzen verbrannt werden - zum Beispiel Kohle, Öl, Gas oder Holz. Vor allem dann, wenn zu wenig Sauerstoff vorhanden ist. In vielen Fällen sind im häuslichen Umfeld nicht richtig gewartete Gasthermen oder auch Gas- und Ölheizungen dafür verantwortlich, dass CO freigesetzt wird. Auch schlecht ziehende Kamine oder Öfen können schuld sein.