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Bayern/Unterfranken: Hausdurchsuchungen gegen Hass im Netz

Topnews
14.06.2023, 10:30 Uhr in Lokales
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FOTO: PIXABAY

Das bayerische Landeskriminalamt hat am Mittwochmorgen in ganz Bayern Hausdurchsuchungen wegen Hasskriminalität im Netz durchgeführt. In Unterfranken wurden sieben Wohnungen von Beschuldigten durchsucht, davon vier im Kreis Würzburg und jeweils eine in den Landkreisen Kitzingen und Schweinfurt.

Bayernweit wurden 28 Wohnungen von insgesamt 31 Beschuldigten durchsucht. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um sieben Frauen und 24 Männer im Alter zwischen 19 und 72 Jahren. Die Beamten haben in den Wohnungen besonders Handys und Laptops beschlagnahmt.

Die Verdächtigen stehen im Verdacht in sozialen Netzwerken verfassungswidrige und volksverhetzende Inhalte veröffentlicht zu haben.

Ein Beschuldigter soll zum Beispiel in einer WhatsApp-Gruppe volksverhetzende und verfassungsfeindliche Sticker geteilt haben. Deren Aussagen richten sich gegen Juden, Ausländer, Menschen mit Behinderung, die Antifa und den Islam.

Ein anderer habe auf der Facebook-Seite eines Fußballvereins Migranten als Messerstecher und “Eigentumsumlagerer” beleidigt