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Mainfranken: IG Metall fordert Fehrer zum Handeln auf

03.08.2023, 15:25 Uhr in Lokales
Ein Autoinnenraum mit Autositzen
Foto: pixabay.com

Die Gewerkschaft IG Metall will die Arbeitsplätze bei Automobilzulieferer Fehrer in der Region sichern. Dafür legt sie dem Unternehmen verschiedene Vorschläge vor. Fehrer hatte vergangene Woche angekündigt, zwei seiner drei Werke in der Region nächstes Jahr zu schließen. Betroffen sind 270 Mitarbeiter.

Die Standortschließungen seien ein Desaster mit Ansage, so die IG Metall. Der Blick müsse nach vorne gerichtet werden: Dazu gehöre es, die Beschäftigten im Unternehmen zu halten, um neue Produkte zu entwickeln.

Es brauche nachhaltige Ideen, so die IG Metall. Chancen sieht die Gewerkschaft unter anderem im Bereich neuer Technologien in der Wärme- und Kältedämmung. So könne an Lösungen zur Erreichung der Klimaziele gearbeitet werden. Fehrer könnte dabei in der Region Kitzingen zum bundesweiten Zentrum für Schaumfertigung werden, so die IG Metall.

Fehrer will Standorte schließen

Der Automobilzulieferer will nächstes Jahr die Werke in Wiesentheid und Großlangheim schließen. Das Unternehmen will sich umstrukturieren und Teile der Produktion ins Ausland verlagern. Grund hierfür seien gestiegene Kosten. Insgesamt hat Fehrer in Deutschland sechs Standorte mit 1.600 Mitarbeitern. In Mainfranken soll nur das Werk Kitzingen erhalten bleiben.