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Mainfranken: Unwetterschäden bayernweit vergleichsweise niedrig

22.11.2023, 08:30 Uhr in Lokales
Ein Sturm zieht über ein Feld der Himmel ist dunkel
FOTO: PIXABAY.COM

Überschwemmungen, Stürme und Starkregen – in mainfränkischen Landkreisen waren die Unwetterschäden in den letzten 20 Jahren bayernweit vergleichsweise niedrig. Das teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft am Dienstag mit.

Am glimpflichsten kommt der Landkreis Main-Spessart davon. In den letzten 20 Jahren lagen die Unwetterschäden dort im Schnitt bei weniger als 1.100 Euro pro Gebäude. Der Bundesschnitt liegt laut GDV bei 2.900 Euro je Gebäude in 20 Jahren.

Die höchsten Unwetterschäden in den letzten Jahren gab es in Mainfranken im Landkreis Kitzingen. Hier lagen die Schäden bei knapp 2.200€ pro Gebäude innerhalb der letzten 20 Jahren.

Im Stadtkreis Würzburg lagen die Unwetterschäden bei rund 1.300€ pro Gebäude, im Landkreis Würzburg bei 1.450€.

Die meisten Schäden wurden dabei durch Sturm und Hagel verursacht. Überschwemmungen und Starkregen verursachten die restlichen Schäden.

Passau bayernweiter Spitzenreiter

Übrigens: Bayernweit ist Passau in den vergangenen zwei Jahrzehnten am stärksten von Unwettern getroffen worden. Überschwemmungen, Stürme und Starkregen richteten dort von 2002 bis 2021 an Gebäuden durchschnittlich 11.000 Euro Schaden an.

Hier geht's zur gesamten Übersicht der Unwetterschäden in Bayern.