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Würzburg/Bayern: Fünf Millionen Euro für Long-Covid-Forschung vom Gesundheitsministerium

04.10.2023, 13:30 Uhr in Lokales
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Foto: pixabay

Gut ein Jahr nach dem Ende der Corona-Pandemie sind rund um die Behandlung von Long-Covid-Erkrankten noch immer viele Fragen offen.

Das bayerische Gesundheitsministerium investiert deshalb noch einmal in die medizinische Forschung, auch am Uniklinikum Würzburg.

Das UKW möchte mit dem Projekt „POSCOR“ die Zusammenarbeit von Hausarztpraxen und Rehakliniken verbessern und mithilfe von Telemedizin so eine bessere Versorgung für Menschen erreichen, die an Long- oder Post-Covid erkrankt sind. Dafür bekommt das UKW vom Freistaat 600.000 Euro.

Insgesamt gibt es für dieses und ähnliche Projekte durch die „Förderinitiative Post-COVID-Syndrom 2.0“ bayernweit 5 Millionen Euro vom Gesundheitsministerium.

Etwa zehn Prozent aller Covid-19-Erkrankten haben mit Langzeitfolgen zu tun – laut der AOK und der Techniker Krankenkasse betrifft das rund 1 Prozent aller Versicherten.

Bei Long- und Post-Covid handelt es sich um Folgeerkrankungen nach einer Corona-Infektion. Der Unterschied ist ein zeitlicher: treten Corona-typische Symptome über einen Zeitraum von vier Wochen nach der eigentlichen Erkrankung aus, spricht die Medizin von Long-Covid. Bestehen auch noch drei Monate nach der ursprünglichen Infektion Beschwerden, handelt es sich wohl um Post-Covid.

Typische Symptome bei einer Post- oder Long-Covid-Erkrankung sind Kopfschmerzen, Erschöpfung, Atembeschwerden und Konzentrationsprobleme.