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Würzburg: Stadt gedenkt der Opfer der Messerattacke

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24.06.2023, 10:30 Uhr in Lokales
Zahlreiche Kerzen leuchten in der Dämmerung am Barbarossaplatz
Foto: Funkhaus Würzburg

Zwei Jahre nach der tödlichen Messerattacke am Würzburger Barbarossaplatz wollen Stadt und Kirchen der Opfer gedenken. Am 25. Juni 2021 hatte ein psychisch kranker Somalier drei Frauen getötet und zahlreiche Menschen verletzt und traumatisiert.

Am Vormittag um 11 Uhr will Klimabürgermeister Martin Heilig an der Gedenkstele am Barbarossaplatz, einen Kranz niederlegen. Die Stele war vergangene Woche enthüllt worden.

Am Nachmittag laden die katholische und evangelische Kirche in Würzburg zu einem gemeinsamen Gottesdienst in die Marienkapelle am Unteren Markt ein. Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr mit einem fünfminütigen Gedenken, dabei läuten die Glocken der Marienkapelle.

Weitere Aktionen

Neben den offiziellen Aktionen der Stadt sind weitere Veranstaltungen geplant. Unter anderem will die AfD einen Schweigemarsch durch die Innenstadt, mit anschließender politischer Kundgebung veranstalten.

Mindestens 300 Menschen haben sich zu mehreren Gegendemonstrationen angekündigt.

Der Messerangriff in Würzburg

Am 25. Juni 2021 hatte ein Somalier Menschen, die er nicht kannte, mit einem Messer attackiert. Drei Frauen starben, neuen Menschen wurden verletzt und viele weitere traumatisiert. Das Landgericht Würzburg schickte den Mann im vergangenen Juli unbefristet in eine Psychiatrie. Der Flüchtling aus Somalia hat Gutachten zufolge eine paranoide Schizophrenie und hörte damals Stimmen, die ihm die Tat befohlen hatten.