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Würzburg/Unterfranken: Grundwasserstand nimmt seit Jahren ab

18.03.2024, 05:30 Uhr in Lokales
Regen fällt auf nassen Asphalt. Das Wasser steht dort bereits
Foto: Pixabay.com

Unterfranken ist bayernweit eine der trockensten Regionen. Auch, wenn es in den vergangenen vier Monaten vermehrt geregnet hat, reicht die Menge nicht, um das Grundwasser in der Region aufzufüllen. Das gilt auch für Würzburg, so Alfred Lanfervoß von der städtischen Trinkwasserversorgung.

Bis 2013 haben sich die Grundwasserspeicher immer wieder aufgefüllt. Seitdem reicht der jährliche Niederschlag allerdings nur noch dafür, die oberen Bodenschichten zu bewässern.

Regnet es nach längerer Trockenheit, dauert es, bis die Erde den Regen langsam aufnehmen kann. Da es in den letzten Jahren aufgrund des Klimawandels zudem zu einer verstärkten Verdunstung kommt, gelangt nicht mehr genug Regen ins Grundwasser, so Lanfervoß.

Das gepaart mit Flächenversiegelung und Bodenverdichtung hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass der Grundwasserspiegel in Würzburg und der Region sinkt.

Am Montag findet das 18. Wasserforum Unterfranken statt. Die Veranstaltungsreihe der Aktion Grundwasserschutz beschäftigt sich mit dem Erhalt des Grundwassers im trockenen Unterfranken.