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Mainfranken: Impfpriorisierung bleibt in Bayern bestehen

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vor 17 Tagen in Lokales
Eine Darstellung des Coronavirus in rot
Symbolbild: pixabay.com

Ab Montag soll die Impfpriorisierung bundesweit bei Hausärzten und in den Impfzentren aufgehoben werden. In Bayern bleibt sie für die Impfzentren aber bestehen. Deswegen werden die Impfzentren die Impftermine weiterhin nach Priorisierung vergeben. Das bestätigt auch das Würzburger Impfzentrum auf der Talavera. Impftermine für die Allgemeinheit könnten erst vergeben werden, wenn alle Personen der Priorisierungsgruppen 1 bis 3 ein Impfangebot bekommen hätten. Danach könnten registrierte Personen eine automatisierte Einladung nach Anmeldereihenfolge erhalten.

Sobald wieder genug Impfstoff für Erstimpfungen zur Verfügung stehe, könnten die restlichen 5.200 Registrierten der Prio-Gruppe 2 in Stadt und Landkreis Würzburg geimpft werden. Das teilt das zuständige Landratsamt mit. Aktuell finden vor allem Zweitimpfungen statt. Erst gegen Ende Juni soll es dort auch wieder Erstimpfungen geben. Zum ersten Mal geimpft werden können Impfwillige aktuell eher beim Hausarzt oder in den Kliniken.

Auch im Landkreis Main-Spessart wird noch in Prio 2 geimpft. Auch dort werden aktuell nur Zweitimpfungen durchgeführt.

Im Landkreis Kitzingen wird aktuell schon in Prio-Gruppe 3 geimpft. Nur vereinzelt tröpfeln noch Menschen aus den Gruppen 1 und 2 nach.

Ab Montag dürfen in Firmen auch Betriebsärzte impfen. Hierfür sind von der Regierung 700.000 Impfdosen vorgesehen. Das Institut für Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit sieht darin eine Chance die Ansteckungsherde einzudämmen – denn vor allem in großen Firmen sei das Virus leicht verbreitet worden.