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Mainfranken: Nur noch sehr wenige Corona-Fälle auf den Intensivstationen

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vor 11 Tagen in Lokales
Ein Arzt im weißen Kittel mit Stethoskop und vielen Kulis
Foto: Pixabay.com

Auf den Intensivstationen in Mainfranken liegen nur noch sehr wenige Corona-Patienten. Trotzdem sind sie weiter gut ausgelastet. Das zeigen aktuelle Zahlen des DIVI-Intensivregisters. Demnach ist die Zahl der dort behandelten Corona-Fälle in den vergangenen zwei Monaten deutlich gesunken. Mit rund sechs Prozent der Patienten ist sie nun einstellig. Zum Vergleich: Anfang April waren rund 16 Prozent der auf Intensivstationen in Mainfranken behandelten Patienten Corona-positiv.

Intensivstationen weiter voll:

Intensivpflichtige Patienten gibt es in Mainfranken aber weiter sehr viele. 87 Prozent der dort verfügbaren Intensivbetten sind belegt. Das entspricht annähernd der Auslastung von Anfang April: Damals waren es 90 Prozent.

Wo liegen die meisten Corona-Fälle?

Die meisten Corona-Patienten werden mit fünf in einer Klinik in der Stadt Schweinfurt und mit vier in der Stadt Würzburg behandelt. Eine niedrige Corona-Inzidenz, wie sie die Stadt Würzburg, hat, bedeutet also nicht zwingend, dass dort wenige Corona-Fälle behandelt werden. Den größten prozentualen Anteil an Corona-Patienten auf den Intensivstationen haben laut DIVI der Landkreis Würzburg und der Landkreis Kitzingen mit je einem Fall. Das liegt daran, dass es dort generell nur wenige Intensivbetten gibt.

Deutlich weniger beatmete Corona-Intensivfälle:

Immer weniger Corona-Intensivfälle werden in Mainfranken derzeit beatmet. Die Zahl ist unseren Aufzeichnungen zufolge in den vergangenen zwei Monaten um Dreiviertel zurückgegangen. Aktuell werden in Würzburg, Main-Spessart, Kitzingen und Schweinfurt insgesamt vier Corona-Patienten beatmet. Anfang April waren es noch 16.