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Mainfranken: Teilweise Skepsis gegenüber AstraZeneca-Impfstoff

vor 2 Monaten in Lokales
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Foto: Pixabay.com

Die Mainfranken zeigen sich teilweise skeptisch, was eine Corona-Impfung mit dem Präparat von AstraZeneca angeht. Das haben die Verantwortlichen aus Würzburg, Main-Spessart und Kitzingen mitgeteilt.In den Würzburger Zentren wird seit Montag mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft. 18 Personen haben an diesem Tag ihren Termin abgesagt. Sie wurden anderweitig vergeben. Trotzdem seien das so viele Termine wie nie zuvor, erklärte Christoph Zander, koordinierender Arzt der Impfzentren, im Gespräch. Bisher habe es maximal einmal drei Terminabsagen an einem Tag gegeben. Insgesamt werden im Raum Würzburg 370 Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs am Montag und Dienstag verimpft. In nächster Zeit soll die Impfstofflieferung dieses Stoffes stark steigen: Am Freitag werden 1.200 Dosen erwartet.Zander fordert, die Menschen über den Impfstoff aufzuklären, um ihnen die Unsicherheit zu nehmen. Schon länger wird das Präparat in den Kliniken in Stadt und Landkreis Würzburg verabreicht. Zu diesem Schritt hätten sich die Verantwortlichen entschieden, um den Impfstoff zunächst auszutesten. Bisher seien aber keine unüblichen Nebenwirkungen aufgetreten. Im Gegenteil, der Impfstoff stelle sich als immer sicherer heraus.In Kitzingen gab es Terminabsagen: Das Landratsamt berichtet auf Nachfrage von insgesamt 340 Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff. Zehn Personen und damit rund vier Prozent haben den Termin abgesagt. Einzelne Skeptiker konnten zudem durch Aufklärung überzeugt werden, heißt es.Auch in Main-Spessart zeigt sich eine Skepsis gegenüber dem Impfstoff von AstraZeneca. Bürger fragten bei der Hotline des Impfzentrums häufig gezielt nach den neuartigen Präparaten, den mRNA-Impfstoffen, von Biontech/Pfizer und Moderna. Der Impfstoff von AstraZeneca zählt zu einer anderen Impfstoff-Art.