• Würzburg 106,9
  • Tel 0800 - 30 80 900
  • Kontakt

On Air

Jetzt anhören
Anzeige

Mainfranken: Weitere Corona-Lockerungen

Topnews
29.06.2021, 13:40 Uhr in Lokales
Symbolfoto Corona-Impfung
Foto: Pixabay.com

Der Corona-Pegel in Bayern ist weiter stabil. Elf Landkreise haben eine Inzidenz von null, einer liegt über 40. Ministerpräsident Markus Söder hat deshalb am Dienstag weitere Corona-Lockerungen bekanntgegeben.

Ab 1. Juli gilt:

Sport und Kultur:

Nun sind bei Sport- und Kulturveranstaltungen mehr Personen erlaubt. Außen dürfen nun 1.500 Personen an solchen Events teilnehmen, für sie dürfen maximal 200 Stehplätze angeboten werden.

Gastro und Party:

Auch die Sperrstunde in der Gastro wird angehoben – sie gilt nun ab 1 Uhr. Damit sollen Jugendliche auch eine Möglichkeit bekommen, sich abends in geschlossenen Räumen treffen zu können. In Würzburg gab es ja in den vergangenen Wochen Ärger, weil sie im Bereich des Mainkais laut gefeiert hatten und viel Müll hinterließen. Anwohner fühlten sich gestört. Die Stadt sperrte den Bereich zwei Wochenenden abends ab. Discos und Co. müssen laut Söder noch geschlossen bleiben. Er stellte aber in Aussicht, dass Lockerungen im September möglich sein könnten. Die Voraussetzung: 85 Prozent der Über-18-Jährigen müssten ein Impfangebot bekommen haben.

Volksfeste dürfen aber weiter nicht stattfinden. Das liese die aktuelle Corona-Situation mit der Ausweitung der Delta-Variante noch nicht zu.

Schule:

„Schule ist Pflicht, ein Besuch nicht aussuchbar“, betonte Söder. Dort seien Lockerungen aber nur sehr vorsichtig möglich, weil die Inzidenzen bei Schülern im Schnitt doppelts so hoch liegen wie die allgemeine Inzidenz. Neu ist: Auch in weiterführenden Schulen darf am Platz die Maskenpflicht entfallen, wenn die Inzidenz unter 25 liegt. Es wird aber empfohlen, mehr Tests pro Woche durchzuführen. Bisher seien 0.001 Prozent der dort durchgeführten Corona-Tests positiv gewesen. Bis zum neuen Schuljahr soll jedes Klassenzimmer in Bayern mit einem mobilen Lüfter ausgestattet worden sein. Etwa die Hälfte der Kosten will der Freistaat übernehmen, den Rest soll die Kommune tragen.

Alle 250.000 bayerische Schüler sollen von August bis Ende September einen Sommerpass bekommen. Damit sollen sie kostenfrei bayerische Schlösser, die Schifffahrt und Museen besuchen können.

Urlaub:


Die Sommerferien und damit der Urlaub steht vor der Tür. Das macht Markus Söder Sorgen. Er fordert den Bund deshalb auf, hier seine Hausaufgaben zu machen und über Maßnahmen nachzudenken, um eine erneute Ausbreitung der Pandemie im Herbst zu verhindern. In Bayern wird es intensive Kontrollen geben, kündigte Söder an.