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Unterfranken: Polizei startet Aufklärungskampagne gegen Telefonbetrug

vor 4 Monaten in Lokales
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Grafiken: Polizei Unterfranken

Jeden dritten Tag fällt ein älterer Mensch in Unterfranken auf einen Telefonbetrug herein - und im Schnitt gibt es jeden Tag sieben Betrugsversuche in der Region. Diese Zahlen nennt die Polizei in Unterfranken und startet jetzt eine Präventionskampagne.Unter dem Motto Leg auf befinden sich ab Dienstag Aufkleber in Tageszeitungen, Apotheken und allen Polizeidienst- und -Beratungsstellen. Die Flyer sollen an oder in der Nähe von Telefonen angebracht werden und immer wieder daran erinnern, misstrauisch zu bleiben. Bei verdächtigen Anrufen sollte einfach aufgelegt und die Polizei verständigt werden.Besonders beliebt sind der sogenannte Enkeltrick oder der falsche Polizeibeamte. Beim Enkeltrick geben sich die Anrufer als ein naher Verwandter aus und geben an, aus dringenden Gründen sofort mehrere zehntausend Euro zu benötigen. Dieses Geld würde ein Bote abholen. Ebenso rufen Betrüger an und geben sich als Polizisten aus. Sie geben dann vor, die Wertgegenstände zur Sicherheit abholen zu wollen, denn es gebe Hinweise auf einen bevorstehenden Einbruch oder Ähnliches.Die Polizei rät, niemals auf Forderungen nach Geld oder Wertsachen am Telefon einzugehen oder diese an unbekannte Personen zu übergeben. Zudem sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen, das ist Ziel der Täter. Teilweise wird bei Anrufen von falschen Polizisten die 110 als Anrufer angezeigt - die Polizei ruft allerdings niemals mit dieser Nummer an.