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Würzburg: Professorin erhält zwei Millionen für bundesweite Studie

vor 5 Monaten in Lokales
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Foto: WiWi-Fakultät / Universität Würzburg

Wie entsteht Gruppendenken in der Kindheit? Welche Konsequenzen hat es für die Volkswirtschaft, welche für die Gesellschaft? Diese Fragen will eine Professorin der Universität Würzburg in einer groß angelegten Studie klären - und hat dafür jetzt einen Preis erhalten, der mit zwei Millionen Euro dotiert ist. Die Volkswirtschafts-Professorin Andrea Christina Felfe de Ormeño will ab Herbst nächsten Jahres fünf Jahre lang an dem Thema forschen. Die Studie wird bundesweit durchgeführt, auch in Würzburger Kindergärten und Schulen. Mehrere tausend Kinder sollen insgesamt einbezogen werden. Dabei wird vorranging mit computergestützten Verhaltensexperimenten gearbeitet. Es wird außerdem Umfragen unter Eltern geben. Dabei soll unter anderem untersucht werden, welche Jobs die Eltern ausüben und wie viel Zeit und Geld sie in ihre Kinder investieren. Der Preis, den Andrea Christina Felfe de Ormeño erhält, ist ein Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrates. Er ist für die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der JMU der erste ERC Grant überhaupt. Von den zwei Millionen Euro werden unter anderem zwei Promotionsstellen und zahlreiche studentische Hilfskräfte finanziert.