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Würzburg: Uniklinikum prüft mögliches Covid-19-Medikament

vor 16 Tagen in Lokales
Auf der Intensivstation intubiert ein Arzt einen Patienten
Foto: Pixabay.com

Die Uniklinik Würzburg forscht mit anderen Wissenschaftlern an einem möglichen Medikament gegen Covid-19. Es geht dabei um den gut verträglichen Wirkstoff BX471 der Firma Bayer. Die Substanz soll einen speziellen Rezeptor der Immunzellen blockieren – das könnte helfen, besonders schwere Verläufe bei Corona-Infektionen zu verhindern. Dazu kommt es nämlich, wenn das Immunsystem zu heftig auf die Covid-Infektion reagiert. Bisher gibt es bei schweren Verläufen auf der Intensivstation nur das Medikament Dexamethason.

Die Uniklinik Würzburg dient als Prüfzentrum in der Studie. Bis die ersten Patientinnen und Patienten an der so genannten klinischen Erprobung teilnehmen können, dauert es aber noch mehrere Monate. Es muss unter anderem noch genug Wirkstoff hergestellt werden. Das Bundesforschungsministerium fördert das Ganze mit rund 3,5 Millionen Euro.