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So wird eine kleine WG-Küche zum echten Raumwunder

10.04.2018, 10:40 Uhr in Service, Anzeige
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pixabay.com

Sie ist ohne Zweifel das Herz und die Seele jeder Wohngemeinschaft: die Küche. Hier wird nicht nur gegessen, sondern auch gelacht, gefeiert und oft nächtelang gequatscht. Doch leider hat gerade dieser Raum, in dem sich das komplette Studentenleben abspielt, häufig mit einem Problem zu kämpfen und das heißt Platzmangel. Doch mit der richtigen Planung und einem Schuss Kreativität, kann man selbst die kleinste WG-Küche in ein echtes Raumwunder verwandeln. Dann steht tollen WG-Abenden nichts im Weg.

Den Fokus auf die Basics legen

Bevor es aber an die konkrete Einrichtung der Küche geht, sollte man einen einfachen Grundriss zeichnen und mit diesem die Aufteilung Küche planen. Hier wird ersichtlich, wie viel Platz in der Küche insgesamt für Möbel und Küchengeräte zur Verfügung steht. Zudem hat man einen Überblick über die Gegebenheiten des Raums: sind keine Fenster oder Türen im Weg und sind alle Strom- und Wasseranschlüsse zugänglich? Böse Überraschungen, wie eine blockierte Spülmaschine, lassen sich so vermeiden.
Ist der Grundriss erstellt, geht es um die Frage, welche Möbel und Geräte man in der Küche unbedingt braucht, und welche nicht. Denn eine gewisse Grundausstattung darf trotz Platzmangels nicht fehlen:

  • Kühlschrank
  • Küchenzeile mit Spüle, Herd und Backofen
  • Arbeitsfläche
  • Tisch mit Stühlen
  • Schränke und Schubladen für Geschirr und Teller

Geräte, die nur ab und zu in Gebrauch sind, können von den WG-Bewohnern in den eigenen Zimmern gelagert werden. Das spart Platz.

Nischen und Wandhöhe als Stauräume nutzen

Hat man die Ausstattung zusammen, geht es an die Einrichtung. Und hier sollte man die Raumhöhe einer flächenmäßig kleinen Küche voll ausspielen. Eine ideale Lösung sind Hänge- oder Oberschränke. Mit einer Küchenrückwand kann man auf der Fläche zwischen Hängeschränken und Arbeitsplatte ganz einfach Teller und Kochutensilien aufhängen. Das lockert den Raum zusätzlich optisch auf. Zusätzlich schaffen ausziehbare Apotheker- oder praktische Eckschränke viel Stauraum.
Innerhalb der einzelnen Schränke und Schubladen kann man mit Körben und Boxen arbeiten. So ist alles ordentlich sortiert und der Platz ist ideal ausgenutzt. Durch Herdabdeckungen kann man die Arbeitsfläche im Handumdrehen vergrößern. Nischen zwischen Schränken und Regalen kann man zum Aufbewahrungsort für Ofenbleche umfunktionieren. Und auch eine normale Zimmertür birgt ungeahnte Fähigkeiten. Durch Haken kann man sie zur Garderobe oder zum Platz für den Müllbeutel umfunktionieren. Daneben gibt es noch viele weitere Ideen für die geschickte Planung und Einrichtung einer kleinen Küche.

Auch mit Möbeln Platz sparen

Zusätzlich gibt es mittlerweile ein großes Angebot an multifunktionalen Möbeln. Klassische Klappstühle nehmen in Nischen gelagert kaum Platz weg und sind schnell aufgebaut, wenn sich überraschend Besuch ankündigt. Tische mit zusätzlichen Arbeitsplatten lassen sich im Nu zur großen Tafel vergrößern. Mit dieser Anleitung kann ein ausziehbarer Tisch sogar als WG-Projekt in Angriff genommen werden.
Mit Accessoires den Raum optisch vergrößern
Sind die grundsätzlichen Platzfragen schließlich geklärt, kann dazu der richtige Feinschliff die WG-Küche zumindest optisch vergrößern:

  • Beim Streichen der Wände setzt man am besten auf helle Farben. Kräftige Farbakzente und Kontraste nur in Maßen setzen, da insbesondere dunkle Farben schnell drückend wirken.
  • Für grüne Farbakzente muss es nicht immer eine große Zimmerpflanze sein. Küchenkräuter auf dem Fensterbrett frischen den Raum auf und bringen zudem Pepp in jedes Gericht.
  • Ins richtige Licht rücken sollte man vor allem die Arbeitsfläche und die Spüle. Kleine Lichtakzente wie trendige Lichterketten an der Wand machen die WG-Küche zu einem behaglichen Ort und verleihen ihm einen individuellen Charme.