Lkr. Bad Kissingen: Kreistag beschließt Erhöhung der Müllgebühren

Die Bewohner im Landkreis Bad Kissingen müssen sich im nächsten Jahr auf höhere Müllgebühren einstellen. Das hat der Kreistag am Montag beschlossen.
Für eine 120-Liter-Restmülltonne werden künftig 361 statt bisher 341 Euro fällig. Gründe sind höhere Personal-, Sach- und Kraftstoffkosten sowie der gestiegene CO2-Preis bei der Müllverbrennung.
In der Jahresgebühr enthalten sind die regelmäßige Leerung von Rest- und Biomüll sowie der Papiertonne. Zudem können pro Grundstück jährlich bis zu acht Kubikmeter Sperrmüll kostenlos entsorgt werden.
Müllgebühren im Landkreis Würzburg steigen ebenfalls
Wer wenig Restmüll produziert, kann auf eine kleinere Tonne umsteigen. Dabei gilt ein Mindestvolumen von 15 Litern pro Person. Für Einzelpersonen ist auch eine Tonnengemeinschaft mit direkt angrenzenden Nachbarn möglich.
Zuletzt hatte bereits der Landkreis Würzburg die Müllgebühren erhöht. Dort werden die Gebühren ab 2027 teilweise um mehr als 100 Euro angehoben. Zum Vergleich: Eine 120-Liter-Restmülltonne kostet dort 487 Euro.
Die Erhöhung der Gebühren im Überblick:
Für die gängigen Restmülltonnen und weitere Leistungen gelten ab 2027 unter anderem folgende Gebühren:
| Leistung | Bisher | Ab 2027 |
| Tonnengröße 60 l pro Jahr | 170,76 Euro | 180,48 Euro |
| Tonnengröße 120 l pro Jahr | 341,52 Euro | 360,96 Euro |
| Restmüllsack | 4,00 Euro | 4,50 Euro |
| Tonnentausch | 24,90 Euro | 28,90 Euro |