Mainfranken: Viele Menschen leiden an Depressionen

 — © Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com

​​Antriebslosigkeit, gedrückte Stimmung oder Schlafstörungen – all das können Anzeichen einer Depression sein. Am Freitag findet in der Region der Tag der seelischen Gesundheit statt, ein Anlass, um auf die unterschätzte Krankheit aufmerksam zu machen.

​Ein Blick in den deutschen Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK verrät: Zuletzt hatten etwa zwölf Prozent der Menschen in Mainfranken mit Depressionen zu kämpfen. Die meisten Betroffenen lebten demnach im Landkreis Main-Spessart – hier waren über 13 Prozent der Menschen betroffen.

​Die wenigsten Erkrankten gab es in der Stadt Würzburg, hier war etwa jeder zehnte betroffen. Die Landkreise Würzburg und Kitzingen landen mit fast zwölf Prozent bzw. 12,2 Prozent im Mittelfeld.

​Auch bayernweit ist das Thema relevant: hier litt zuletzt jeder achte an einer Depression. Seit Corona sind die Zahlen etwas zurückgegangen, da herrschten aber auch noch strengere Maßnahmen und Regeln.

​Das gesellschaftliche Bewusstsein für mentale Gesundheit habe sich zwar verbessert, trotzdem brauche es leicht zugängliche und niederschwellige Angebote für Betroffene, so die AOK.

​Bei psychischen Erkrankungen sei frühe Hilfe, offene Gespräche und professionelle Unterstützung entscheidend.

​Zum Hintergrund

​Der Tag der seelischen Gesundheit findet seit 1992 immer am 10. Oktober statt und wird von der World Federation for Mental Health initiiert.

​Seit 15 Jahren ruft das „Aktionsbündnis Seelische Gesundheit“ rund um den 10. Oktober zu einer bundesweiten Woche auf, die auf seelische Gesundheit aufmerksam machen soll.

​Weitere Infos gibt’s hier.

Das könnte Dich auch interessieren

Foto: Nik Schölzel / Mainfranken Theater WürzburgWürzburg: Stadtrat stimmt Kostensteigerung bei Theatersanierung zuWenn zum Teil wohl auch zähneknirschend: Der Würzburger Stadtrat hat der Erhöhung des Kostenrahmens für die Sanierung des Mainfranken Theater zugestimmt. Die Projektkosten liegen damit nun bei 242 Millionen Euro – als der Bau beschlossen wurde, war man von 72 Millionen ausgegangen. Die Stadt nennt als Gründe für die gestiegenen Kosten die gestiegenen Baupreise, Projektverzögerungen Foto: Georg Wagenbrenner Würzburg: Stefan Uecker wird neuer OrdnungsreferentWürzburg bekommt Ende Januar einen neuen Ordnungsreferenten. Stefan Uecker ist am Donnerstag zum Nachfolger von Wolfgang Kleiner gewählt worden, der nach 24 Jahren in Pension geht. In seinen Aufgabenbereich fällt unter anderem der Bevölkerungs- und Katastrophenschutz genauso wie Umwelt- und Klimaschutz. Gleichzeitig leitet er auch den Eigenbetrieb „Die Stadtreiniger“. Insgesamt ist er für 900 Mitarbeitende topnewsFoto: Funkhaus WürzburgWürzburg: Finanzieller Spielraum der Stadt wird immer engerDie Stadt Würzburg muss weiter sparen, will aber gleichzeitig wichtige Zukunftsprojekte vorantreiben. Kämmerin Beate Gross hat im Stadtrat den Haushaltsentwurf für 2027 vorgestellt. Demnach steigen die Einnahmen der Stadt auf 650 Millionen, gleichzeitig steigen aber auch die Ausgaben auf 638 Millionen Euro. Die frei verfügbaren Rücklagen seien inzwischen aufgebraucht. Neue Kredite sind daher nur noch Bild: pixabay.comUnterfranken: Zufriedenheit der Menschen steigt leicht​​In Unterfranken sind die Menschen zufriedener als noch im Vorjahr. Und das obwohl sich die Stimmung bayernweit verschlechtert hat. Insgesamt bleiben die Menschen im Freistaat auch in diesem Jahr zufriedener als im Rest Deutschlands. Das zeigt der Heimatindex der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken.  ​Der Heimatindex wird jährlich im Rahmen einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Dazu werden
expand_less