Würzburg: Childhood-Haus bekommt neue Mitglieder

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​​Schritt für Schritt nimmt das geplante Childhood-Haus in Würzburg weiter Gestalt an. Um den Schutz der Kinder in der Region weiter auszubauen haben sich Stadt und Landkreis Würzburg jetzt offiziell dem Verein des „Projekt Childhood-Haus Würzburg e.V.“ angeschlossen.

​Im Childhood-Haus sollen Kinder und Jugendliche, die von Gewalt betroffen sind, eine Anlaufstelle bekommen. In der Einrichtung arbeiten dann Polizisten, Richter, Mediziner und auch Psychologen zusammen, um schnelle Hilfe anbieten zu können.

​Wie wichtig ein solches Projekt ist, hat die Würzburger Kinderklinik klar gemacht. Sie geht davon aus, dass in jeder Schulklasse in der Region etwa zwei Kinder sitzen, die Zeugen oder Opfer von sexuellem Missbrauch oder Gewalt geworden sind.

​Zum Hintergrund

​Das Childhood-Haus soll am Würzburger Hubland entstehen. Mit seiner Fertigstellung ist es das zweite Haus in ganz Bayern. Wann genau das Haus öffnen soll ist aber noch nicht bekannt.

​Neben der Stadt und dem Landkreis Würzburg sind unter anderem auch das Uniklinikum, pro familia und Wildwasser an dem Projekt beteiligt. ​

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