Lkr. Würzburg: Bundestagsabgeordneter fordert Rücktritt von Landrat

 — © Foto: Funkhaus Würzburg
Foto: Funkhaus Würzburg

​​Es ist bereits die zweite Rücktrittsforderung innerhalb nur weniger Wochen – Der Bundestagsabgeordnete der Linken, Aaron Valent aus Würzburg, stellt sich hinter die Initiative „Wasser am Limit“ und fordert Würzburgs Landrat Thomas Eberth auf, seinen Posten zu räumen.

​Valent ist davon überzeugt, dass Trinkwasserschutz und Gipsabbau nicht zusammengehen. So sieht das auch die Initiative, welche bereits Anfang April einen Rücktritt von Eberth gefordert hatte.

​Wie berichtet, plant das Unternehmen Knauf bei Altertheim eines der größten Gipsbergswerke in ganz Bayern. In diesem Bereich ist allerdings auch das Wasserschutzgebiet der „Zeller Quellen“ geplant, welches über 150.000 Haushalte mit Trinkwasser versorgen soll.

​Zuletzt hatte das Wasserwirtschaftsamt allerdings eine Einschätzung abgegeben und den Bau für machbar erklärt – die Auswirkungen auf das Trinkwasser wären akzeptabel.

Das könnte Dich auch interessieren

Foto: Nik Schölzel / Mainfranken Theater WürzburgWürzburg: Stadtrat stimmt Kostensteigerung bei Theatersanierung zuWenn zum Teil wohl auch zähneknirschend: Der Würzburger Stadtrat hat der Erhöhung des Kostenrahmens für die Sanierung des Mainfranken Theater zugestimmt. Die Projektkosten liegen damit nun bei 242 Millionen Euro – als der Bau beschlossen wurde, war man von 72 Millionen ausgegangen. Die Stadt nennt als Gründe für die gestiegenen Kosten die gestiegenen Baupreise, Projektverzögerungen Foto: Georg Wagenbrenner Würzburg: Stefan Uecker wird neuer OrdnungsreferentWürzburg bekommt Ende Januar einen neuen Ordnungsreferenten. Stefan Uecker ist am Donnerstag zum Nachfolger von Wolfgang Kleiner gewählt worden, der nach 24 Jahren in Pension geht. In seinen Aufgabenbereich fällt unter anderem der Bevölkerungs- und Katastrophenschutz genauso wie Umwelt- und Klimaschutz. Gleichzeitig leitet er auch den Eigenbetrieb „Die Stadtreiniger“. Insgesamt ist er für 900 Mitarbeitende topnewsFoto: Funkhaus WürzburgWürzburg: Finanzieller Spielraum der Stadt wird immer engerDie Stadt Würzburg muss weiter sparen, will aber gleichzeitig wichtige Zukunftsprojekte vorantreiben. Kämmerin Beate Gross hat im Stadtrat den Haushaltsentwurf für 2027 vorgestellt. Demnach steigen die Einnahmen der Stadt auf 650 Millionen, gleichzeitig steigen aber auch die Ausgaben auf 638 Millionen Euro. Die frei verfügbaren Rücklagen seien inzwischen aufgebraucht. Neue Kredite sind daher nur noch Bild: pixabay.comUnterfranken: Zufriedenheit der Menschen steigt leicht​​In Unterfranken sind die Menschen zufriedener als noch im Vorjahr. Und das obwohl sich die Stimmung bayernweit verschlechtert hat. Insgesamt bleiben die Menschen im Freistaat auch in diesem Jahr zufriedener als im Rest Deutschlands. Das zeigt der Heimatindex der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken.  ​Der Heimatindex wird jährlich im Rahmen einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Dazu werden
expand_less