Mainfranken: E-Autos bleiben trotz steigender Spritpreise noch klar in der Minderheit

Die Spritpreise steigen weiter – und machen Elektroautos für viele Menschen immer interessanter. Medienberichten zufolge wächst das Interesse deutlich, denn Strom ist im Vergleich zu Benzin und Diesel oft günstiger.
Ein Blick auf die Zahlen in Mainfranken zeigt jedoch: Elektroautos sind zwar auf dem Vormarsch, spielen insgesamt aber noch eine eher kleine Rolle. Der Anteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen liegt aktuell bei 6,6 Prozent. Das bedeutet, etwa jedes 15. Auto in der Region fährt ganz oder teilweise elektrisch.
Die meisten E-Autos gibt es in der Stadt Würzburg. Dort liegt der Anteil bei 7,5 Prozent. Dahinter folgt der Landkreis Würzburg mit knapp sieben Prozent. Im Landkreis Kitzingen sind rund 6,2 Prozent der Fahrzeuge elektrisch unterwegs, im Landkreis Main-Spessart mit 5,7 Prozent die wenigsten.
Eine aktuelle Studie, an der auch die Uni Würzburg beteiligt war, zeigt außerdem: Der Umstieg auf klimafreundlichere Antriebe lohnt sich langfristig. Deutschland wird dadurch unabhängiger von fossilen Brennstoffen – und weniger anfällig für zukünftige Krisen.