Würzburg: 45-Jähriger schweigt zu Hintergründen der Tötung am Heuchelhof

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​​Rund neun Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Frau am Würzburger Heuchelhof hat am Freitagmorgen der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen.

​Der 45-Jährigen schweigt vor Gericht zu den Mordvorwürfen. Anders die Tochter der getöteten Frau: Sie sagte vor Gericht aus, ihre Mutter haben den Angeklagten etwa eine Woche vor der Tat auffordern wollen, aus ihrer Wohnung auszuziehen.

​Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 45-jährige Angeklagte krankhaft eifersüchtig war und die Frau deshalb sterben musste. Er soll sie beispielsweise auch mehrfach auf der Arbeit aufgesucht oder in ihrer Freizeit kontrolliert haben.

​Wie berichtet, soll der 45-Jährige der Frau nicht nur unzählige Stichverletzungen zugefügt, sondern sie auch noch stranguliert haben. Nach der Tat habe er selbst den Notruf gewählt und sich dann widerstandslos festnehmen lassen.

​Ein Urteil wird Ende Januar erwartet. ​

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