Unterfranken: Cybercrime nimmt weiter zu

Jeder zehnte in Deutschland ist im vergangenen Jahr Opfer von Internetkriminalität geworden – das zeigt eine aktuelle Auswertung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Und auch in Unterfranken stieg die Zahl der Fälle um über 40 Prozent an.
In der Region wurden über 8.300 Fälle im Jahr 2025 gemeldet. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es rund 2.500 weniger. Wie berichtet, ging es dabei mit knapp 5.000 Fällen am häufigsten um Betrug. Dahinter folgen die Verbreitung pornografischer Inhalte, das Ausspähen von Daten sowie Beleidigung.
Oft großer Schaden an Opfern
Finanzielle oder mentale Schäden: Deutschlandweit sind die Folgen von Cyberkriminalität für Betroffene oft spürbar. In der Befragung des BSI berichten rund 88 Prozent von einem Schaden.
Dennoch zeigen sich deutliche Lücken im Schutzverhalten der Menschen. Mit der Auswertung soll auf die Gefahren von Internetkriminalität aufmerksam gemacht und für den sicheren Umgang mit Daten im Internet sensibilisiert werden.