Unterfranken: Steigende Heizkosten erwartet

Es wird schon herbstlich kühl und die Heizsaison geht bald wieder los. Viele Haushalte in Unterfranken müssen mit höheren Kosten rechnen. Vor allem bei Holzpellets und Heizöl erwartet der „Heizspiegel“ steigende Preise.
In Unterfranken dürfte das einige Haushalte treffen. Laut Zahlen des Landesamts für Statistik heizen 46 Prozent aller Haushalte mit fester Biomasse wie Holz oder Pellets. Knapp 20 Prozent heizen mit Öl.
Trotz steigender Handelspreise rechnen Experten mit einer leichten Entlastung beim Gas – das betrifft etwa jede dritte Heizung in der Region.
Rund 783.000 Heizungsanlagen bzw. aktive Feuerstellen sind in Unterfranken gemeldet. Wärmepumpen werden dabei nicht eingerechnet, weil hier keine Verbrennung für den Wärmegewinn stattfindet. Im bayernweiten Vergleich werden in keinem anderen Regierungsbezirk weniger Feuerstellen mit Heizöl betrieben als in Unterfranken.